Story

Die Geschichte hinter ST1 Track.

11 OKT 20258 MinMario Kajić

Bevor es ein Projekt, eine App oder auch nur eine klare Idee gab, gab es nur eines: Leidenschaft. Die Leidenschaft für Bewegung, für die Straße, für Klang und Geschwindigkeit. Nicht für Leistung – sondern für das Gefühl.

Diese Energie war der Auslöser für alles. Der Wunsch, etwas zu erschaffen, das das Fahrerlebnis verlängert – etwas Echtes, Einfaches, Instinktives.

Und wenn ich ganz an den Anfang zurückgehe, glaube ich, dass alles hier wirklich begonnen hat.

Alles begann auf der Rennstrecke

Die Anfänge

Wie bei vielen anderen begann alles vor einem Bildschirm: die ersten Gran Turismo, Need for Speed Underground, getunte Autos, legendäre Strecken, der Sound von Motoren in 480p auf einer alten PlayStation 1.

Gran Turismo 2, PlayStation 1 (1999), RUF Turbo R

Gran Turismo 2, PlayStation 1 (1999), RUF Turbo R

Das war mein erster Kontakt mit Geschwindigkeit, Ideallinien und Rundenzeiten. Und irgendwie hat alles dort angefangen.

Die Spiele gaben mir die Leidenschaft. Aber die echte Strecke – sie hat in mir das Bedürfnis geweckt, zu verstehen. Zu fühlen, was man jenseits des Controllers erlebt.

Die Herausforderung

Jahre später waren die Rennstrecken nicht mehr auf einem Bildschirm. Wir waren erwachsen geworden. Diesmal war es echter Asphalt, echte Autos, echte Emotionen.

Die Nürburgring-Strecke in Deutschland – 20,8 km Kurven, Höhenunterschiede und Legende.

Die Nürburgring-Strecke in Deutschland – 20,8 km Kurven, Höhenunterschiede und Legende.

Zwischen zwei Sessions auf der Strecke dachte ich an meine Anfänge zurück – an diese Spiele, bei denen sich alles um die Stoppuhr und die perfekte Runde drehte.

Und dann kam mir der Gedanke... Was wäre, wenn ich meine eigene Stoppuhr entwickeln würde?

Ich hatte nie andere Apps ausprobiert, das stimmt. Aber eigentlich wollte ich nur etwas erschaffen, das zu mir passt.

Ich weiß, dass es professionelle Timer, Onboard-Systeme und Tools für den Rennsport gibt. Ich habe sie gesehen und benutzt – sie funktionieren großartig. Aber das ist Profi-Equipment. Es kostet Geld und Zeit. (und ehrlich gesagt wollte ich einfach etwas Eigenes bauen 😭)

Also dachte ich mir... okay, aber was ist mit Amateuren wie mir? Für jemanden, der einfach Spaß auf der Strecke haben will – ohne Stress?

Ich wollte etwas Einfaches. Zugängliches. Einen Timer, den du in der Tasche hast, den du startest – und er funktioniert einfach.

Also begann ich an einem Wochenende – ohne Plan, nur mit dieser Idee: die Stoppuhr zu bauen, die ich mir immer gewünscht hatte.

Die Wand

Okay, ich hatte eine Stoppuhr, aber nichts zum Messen. Verrückt, oder? Also brauchte ich Strecken mit Layout und Ziellinie. Ich begann, bestehende Tracks zu suchen, um sie zu importieren. 🥹

Aber dann kam der Dämpfer. Nichts war sauber oder nutzbar. Es gibt zwar viele Datenbanken, aber fast nur große Strecken weit weg von der Schweiz – Stunden entfernt. Und ich würde nicht bis zum Nürburgring fahren, nur um meine App zu testen... 😬

Da wurde mir klar: Ich stecke fest. Ohne Streckendaten konnte der Timer nicht funktionieren. Alles hing an ein paar Codezeilen... aber ohne Spielfeld.

Game over???

Die Baustelle der Zukunft

Also fing ich an zu basteln. Stundenlang suchte ich im Internet nach GPS-Koordinaten, zeichnete Linien auf Karten, testete, kalibrierte, wiederholte. Und Stück für Stück steckte ich tiefer drin. Überall Tabs, Dateien, Zeichnungen... ein Chaos.

Irgendwann fragte mich mein Gehirn... Was machst du da eigentlich?

Und da wurde mir klar, wie absurd das alles war.

Technisch funktionierte es, aber menschlich war es nicht haltbar. Ich hätte Wochen damit verbracht – und spürte schon, wie das Projekt unter seiner eigenen Komplexität zusammenbrechen würde.

Die Pause...

Also hörte ich auf. Ich schloss das Projekt, schaltete den Bildschirm aus und legte die Tastatur beiseite.

Dieser Moment, in dem du einfach dasitzt, aus dem Fenster schaust und dich fragst, warum du so viel Zeit in etwas gesteckt hast, das nirgendwohin führt.

Es war frustrierend. Aber irgendwie auch befreiend...

Ich wusste es nicht, aber ich brauchte einfach eine Pause. Und ohne es zu merken, war das genau das Richtige.

Der Geistesblitz

Ein paar Tage später, während ich etwas völlig anderes tat, traf mich ein Gedanke.

Stille – die echte, die deinem Gehirn erlaubt, die Punkte wieder zu verbinden.

Warum sollte ich eigentlich alles selbst erstellen?

Mir wurde klar, dass ich nicht alles erfinden musste.

Was, wenn nicht ich die Strecken erstelle – sondern die Nutzer selbst? Jeder hat ein GPS im Handy. Warum also nicht das Telefon die Strecke in Echtzeit aufzeichnen lassen?

💡 Und genau in diesem Moment war ich wieder dabei.

Da wusste ich, dass ich etwas gefunden hatte. Eine einfache, zugängliche Lösung, die jedem ermöglicht, seine eigene Strecke zu erstellen. Keine komplizierten Datenbanken, keine manuelle Kartierung mehr. Das Handy wird zum Tracker, der Nutzer zum Ersteller.

Die folgenden Wochen waren intensiv: Tests, Anpassungen, schlaflose Nächte. Aber diesmal war es anders. Ich war nicht mehr blockiert – ich kam voran. Jede Codezeile brachte mich näher an ein funktionierendes Produkt.

Und dann kam der Tag, an dem ich ST1 Track zum ersten Mal auf einer echten Strecke getestet habe...

Wenn du die vollständige Geschichte mit allen Details lesen möchtest, findest du sie auf LinkedIn.

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